Jugendschutzfunktionen sind Einstellungen, mit denen Sorgeberechtigte begrenzen, was ein Kind öffnet, kauft oder wie lange es online ist.
Sie können Seiten sperren, Nutzungszeiten deckeln, Käufe stoppen und filtern, was eine Suche oder eine Videoapp zeigt.
So funktioniert es
Ein Familientablet kann abends Hausaufgabenseiten erlauben und einen Spieleladen nach der festgelegten Schlafenszeit ablehnen.
Dieselben Funktionen können vor einem kostenpflichtigen Download ein Passwort einer erwachsenen Person verlangen.
Die Funktionen senken die Chance, dass ein Kind ein teures Zusatzpaket kauft oder eine Seite öffnet, die der Haushalt nicht will.
Sie sind kein vollständiger Schild, denn eine neue App, das Gerät einer Freundin oder ein geändertes Passwort kann eine Lücke lassen, die noch niemand bemerkt hat.
Konkrete Beispiele
- Eine sorgeberechtigte Person stellt die Konsole zu Hause so ein, dass ein Kinderkonto keinen Kauf ohne gesonderte Freigabe starten kann.
- Ein Schulprofil auf dem Tablet sperrt soziale Videos während der Unterrichtszeit und lässt den Lernkatalog zu.
- Ein Router zu Hause unterbricht den Netzzugang des Kindertelefons an Schultagen nach neun Uhr abends.
Schutzmaßnahmen
- Prüfen Sie die erlaubte Liste mit Ihrem Kind, wenn sich Schulapps ändern, damit eine nötige Unterrichtsseite nicht durch eine alte Regel fehlt.
- Halten Sie das Freigabepasswort für Käufe von dem Gerät fern, das das Kind täglich benutzt.
- Kontrollieren Sie nach jedem größeren Systemupdate, ob Zeitgrenzen und Ladensperren noch aktiv sind.
- Erklären Sie einer zweiten sorgeberechtigten Person die Funktionen, damit ein Zurücksetzen bei einem Besuch sie nicht still entfernt.
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