Eine beharrliche Spitzenbedrohung ist ein geduldiges Eindringen, bei dem gut ausgestattete Angreifer monatelang verborgen Daten abziehen.
Die angreifende Seite schlägt nicht die Tür ein und geht, sondern lernt den Energieversorger und kehrt über vorbereitete Wege zurück.
So funktioniert es
Nach einem ersten stillen Zutritt legt sie weitere Anmeldungen an, liest Post über die Anlagenwartung und kopiert Projektdateien in kleinen Stücken.
Alarme, die ein einzelnes lautes Ereignis suchen, können ein Muster verpassen, das an jedem einzelnen Tag langsam und gewöhnlich wirkt.
Das Unternehmen kann Ausschreibungspläne, Sicherheitsunterlagen oder die Herrschaft über Konten verlieren, die Leitungen noch für die ihren halten.
Weil der Aufenthalt lang ist, lässt eine Bereinigung, die nur den ersten Halt entfernt, die späteren Anmeldungen bestehen.
Konkrete Beispiele
- Ein Energieversorger findet ein Wartungskonto, das seit einem halben Jahr jede Woche Turbinenunterlagen liest.
- Ein Auftragnehmer der Verteidigung sieht kleine nächtliche Kopien eines Konstruktionsordners, die nie einen Alarm für eine einzelne große Übertragung auslösten.
- Eine Postfachregel in einem Ministerium, angelegt von der angreifenden Seite, leitet ausgewählte Briefe monatelang an eine externe Adresse weiter.
Schutzmaßnahmen
- Suchen Sie nach neuen Konten und neuen Postfachregeln, nicht nur nach einer einzelnen blockierten Anmeldung am Tag des Ereignisses.
- Trennen Sie die Anlagenunterlagen so, dass ein gestohlenes Büropasswort nicht auch die betrieblichen Dateien lesen kann.
- Bauen Sie Systeme, die die angreifende Seite hielt, aus bekannten sauberen Quellen neu auf und ziehen Sie jede während des Aufenthalts angelegte Anmeldung ein.
- Teilen Sie Zeitpunkte und Hinweise mit der Stelle Ihrer Branche, die Ihr Energieunternehmen schon nutzt, damit andere nach demselben stillen Muster suchen können.
Verwandte Artikel
Lesende mit Fragen zu einem Netz eines Energieversorgers öffnen danach Was ist erweiterter Bedrohungsschutz?.
Im Arbeitsalltag zu einem Netz eines Energieversorgers gehört auch ein Blick in Was ist ein Computervirus?.
Wer Unterlagen zu einem Netz eines Energieversorgers pflegt, vergleicht sie mit Was ist Adware?.
