Ein Bankentrojaner zielt auf das Onlinebanking, tarnt sich als nützliches Programm und stiehlt danach Zugangsdaten oder greift in eine Zahlung ein.
Zuerst ist es ein Täuschungsproblem, und das trennt ihn von einem Virus, der sich vor der Weiterreise an eine Wirtsdatei heften muss.
So funktioniert es
Der Schaden zeigt sich als unbefugte Überweisung, geänderter Empfänger oder zusätzliche Felder in einer Banksitzung, die vertraut aussieht.
Weil das Programm um eine Installation bittet, beginnt der Fehler oft beim Vertrauen in einen Download, einen Anhang oder einen Supportanruf.
Banken und Kunden teilen den Schaden, wenn Geld fließt, bevor jemand die geänderte Empfängerangabe bemerkt.
Eine Bestätigung über einen zweiten Weg und eine Signatur der Transaktion verkleinern dieses Fenster, und das Programm muss auf dem betroffenen Gerät trotzdem weg.
Konkrete Beispiele
- Eine Buchhaltung installiert einen vermeintlichen Rechnungshelfer, und die nächste Bankanmeldung wird noch am selben Nachmittag mitgelesen und wiederverwendet.
- Während einer echten Überweisung werden Empfängerangaben vertauscht, sodass das Geld auf ein Konto geht, das das Unternehmen nicht gewählt hat.
- Ein Anruf im Namen des Supports überredet eine Mitarbeiterin, einen Fernhelfer zu installieren, der später auf dem Gehaltsrechner liegen bleibt.
Schutzmaßnahmen
- Öffnen Sie Bankseiten über ein Lesezeichen oder eine eingetippte Adresse, nicht über einen Link in einer unerwarteten Nachricht.
- Bestätigen Sie neue Empfänger oder Zahlungsänderungen über einen zweiten, bereits bekannten Weg und nicht über denselben Chat, der darum bat.
- Begrenzen Sie, welche Geräte eine Banksitzung starten dürfen, und halten Sie diese Geräte frei von unerbetenen Browserzusätzen.
- Nutzen Sie Bankfunktionen, die Empfänger und Betrag signieren, damit eine versteckte Änderung auf dem Bildschirm schwerer unbemerkt abgeschickt wird.
