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Was ist die Datenschutz-Grundverordnung in technischer Hinsicht für Betreiber?

Die Datenschutz Grundverordnung, Verordnung (EU) 2016/679, regelt in der Europäischen Union den Umgang mit personenbezogenen Daten.

Diese Seite gibt einen technischen Überblick über jene Verordnung und ist keine Rechtsberatung für eine bestimmte Stelle.

So funktioniert es

Ein Verantwortlicher entscheidet, warum und wie personenbezogene Daten verarbeitet werden, während ein Auftragsverarbeiter sie nur nach dessen dokumentierten Weisungen behandelt.
Die Regeln drängen Teams zu einem genannten Zweck, zu weniger Datensammlung und dazu, Daten nur so lange zu behalten, wie dieser Zweck noch gilt.

Sicherheit der Verarbeitung bedeutet, Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit mit Maßnahmen zu schützen, die zum Risiko passen, einschließlich Zugriffskontrolle und Belastbarkeit.
Die Verordnung enthält außerdem eine Pflicht, auf eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten zu reagieren, und die rechtliche Feinheit dieser Pflicht gehört zu qualifizierter Beratung.

Konkrete Beispiele

  • Ein Shop speichert die Lieferanschrift einer Kundin, um eine Bestellung zu versenden, und löscht die Anschrift, wenn das Rückgabefenster geschlossen ist.
  • Ein Lohnabrechnungsdienst verarbeitet Beschäftigtendaten nur aufgrund eines Vertrags, der die Weisungen des Arbeitgebers und die Sicherheitserwartungen nennt.
  • Ein Onlinedienst bemerkt unbefugten Zugriff auf Profildaten und startet den internen Ablauf, den die Rechtsberatung für solche Verletzungen vorgesehen hat.

Schutzmaßnahmen

  • Erfassen Sie, welche Systeme personenbezogene Daten speichern, warum sie das tun und wer für jede Verarbeitung verantwortlich ist.
  • Begrenzen Sie Erhebung und Aufbewahrung auf das, was der genannte Zweck wirklich braucht, und prüfen Sie diese Grenzen regelmäßig.
  • Setzen Sie Zugriffskontrolle, Verschlüsselung wo sie zum Risiko passt, Sicherungen und Protokollierung ein, damit die Sicherheitspflicht mehr ist als ein Satz.
  • Stimmen Sie den Weg bei einer Datenpanne vorher mit der Rechtsberatung ab, damit ein Technikteam während eines Vorfalls keine Rechtsschritte erfindet.