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Was ist eine Antivirenprüfung?

Die Virenprüfung kontrolliert Dateien auf Code, der sich an ein Wirtsprogramm heftet und sich beim Start dieses Wirts ausbreiten will.

Die Praxis sucht gezielt nach diesem Anheften und nicht nach jeder unerwünschten Werbung oder jedem Fernsteuerungswerkzeug.

So funktioniert es

Bevor eine Sachbearbeiterin ein heruntergeladenes Installationsprogramm startet, sucht eine Prüfung nach bekannten Mustern von Code, der sich an das Programm oder an berührte Programme heften würde.
Findet die Prüfung dieses Muster, wird das Installationsprogramm zurückgehalten, damit der Anhang nicht den gemeinsamen Buchhaltungsordner erreicht.

Eine solche Prüfung hindert einen klassischen Virus daran, auf einem nützlichen Programm ins Büro zu reiten.
Sie erklärt für sich allein weder ein gestohlenes Passwort noch eine falsche E-Mail, deshalb braucht das Büro für diese Probleme weitere Gewohnheiten.

Konkrete Beispiele

  • Eine Buchhalterin prüft ein Steuerinstallationsprogramm von einem tragbaren Datenträger, bevor es auf den gemeinsamen Buchhaltungsrechner darf.
  • Ein Schullabor prüft Schülerprojekte mit Programmdateien, bevor diese Dateien auf das Unterrichtsabbild kopiert werden.
  • Ein Archivlauf prüft alte Programmordner, damit ein ruhender Anhang nicht mit der Sicherung auf einen neuen Rechner zurückkehrt.

Schutzmaßnahmen

  • Prüfen Sie Programme, bevor sie starten, besonders wenn sie per Post, über einen Datenträger oder von einer unbekannten Seite kamen.
  • Halten Sie die Liste bekannter Anheftungsmuster auf dem Rechner aktuell, der die Prüfung ausführt.
  • Wenn ein Wirtsprogramm markiert wird, ersetzen Sie es durch eine saubere Kopie und prüfen Sie die anderen Programme im selben Ordner.
  • Verlassen Sie sich nicht allein auf diese Prüfung bei Lockbriefen, die um Geld bitten, denn diese Nachrichten können überhaupt keinen Virus enthalten.