Eine Hintertür ist ein verborgener Zugang, der die normale Anmeldung umgeht und Eintritt verschafft, während gewöhnliche Nutzer durch die Vordertür gehen.
Sie kann nach einem Einbruch gesetzt werden, von einer entwickelnden Person aus Bequemlichkeit bleiben oder in einer Abhängigkeit stecken, die viele Produkte teilen.
So funktioniert es
Die Gefahr ist das Verbleiben: Selbst nach einem Passwortwechsel kann der verborgene Weg bleiben und eine Rückkehr ermöglichen.
Weil der Weg wie ein Teil des Systems wirkt, können Prüfungen, die nur fehlgeschlagene Anmeldungen sehen, ihn vollständig übersehen.
Ehrliche Fernwartung kann ähnlich aussehen, deshalb zählt der Zusammenhang, auch wer die Komponente installiert hat und ob sie genehmigt war.
Eine Hintertür zu entfernen heißt, den verborgenen Weg zu finden, ihn zu kappen und zu prüfen, dass kein zweiter Weg blieb.
Konkrete Beispiele
- Nach einem Einbruch legt eine eindringende Person ein verborgenes Administrationskonto an, das in der üblichen Eintrittsliste nicht erscheint.
- Ein vergessenes Wartungskonto in einem ausgelieferten Produkt lässt jede Person eintreten, die das Geheimnis erfährt.
- Eine verfälschte Bibliotheksaktualisierung öffnet einen stillen Verwaltungskanal, den der Anwendungshersteller nicht entworfen oder dokumentiert hat.
Schutzmaßnahmen
- Erfassen Sie Fernzugriffswerkzeuge und Administrationskonten und entfernen Sie alles ohne benannte Verantwortung und Genehmigung.
- Bauen Sie Systeme neu auf, in die eine eindringende Person gelangte, statt darauf zu vertrauen, dass ein Passwortwechsel jeden Weg schließt.
- Überwachen Sie die Unversehrtheit von Startpfaden und Verwaltungsdiensten, damit ein neuer verborgener Lauscher auffällt.
- Verlangen Sie Codeprüfung und signierte Bauten für Änderungen, die Authentifizierung oder Fernverwaltung betreffen.
