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Was ist ein Datenleck?

Ein Datenleck ist das unbeabsichtigte Offenlegen von Daten, etwa durch eine falsch eingestellte Datenbank oder einen ungeschützten Speicher.
Anders als bei einem gezielten Einbruch liegen die Daten meist ungewollt offen, bis jemand sie findet.

Ursachen für Datenlecks

Datenlecks entstehen fast immer durch Fehler, nicht durch raffinierte Angriffe.

Menschliches Versagen

Falsch adressierte Mails, öffentlich geteilte Links, Daten auf privaten Geräten oder in Testsystemen sind typische Ursachen.
Auch Zugangsdaten in veröffentlichtem Programmcode führen zu Lecks.

Schwachstellen im System

Cloud-Speicher ohne Passwort, offene Datenbankports, fehlerhafte Zugriffsrechte und ungepatchte Software machen Daten für jeden erreichbar.
Automatisierte Scanner finden solche Lücken innerhalb weniger Stunden.

Folgen von Datenlecks

Offenliegende Daten werden oft gesammelt und weiterverkauft.

Für Einzelpersonen

Betroffene erhalten mehr Phishing-Mails, riskieren Identitätsdiebstahl und Kontoübernahmen.
Geleakte Passwörter werden für Angriffe auf andere Dienste genutzt.

Für Organisationen

Unternehmen drohen Bußgelder, Schadenersatz und Vertrauensverlust.
Geschäftsgeheimnisse können in falsche Hände gelangen.

Verhinderung von Datenlecks

Datenlecks lassen sich mit einfachen, konsequenten Maßnahmen weitgehend vermeiden.

Technische Maßnahmen

Verschlüsselung, Zugriffsrechte nach Bedarf, sichere Standardeinstellungen, regelmäßige Prüfungen auf offene Dienste und Werkzeuge gegen Datenabfluss (DLP) schützen Daten.
Geheime Schlüssel gehören nie in Programmcode.

Organisatorische Richtlinien

Regeln zur Datenklassifizierung, zum Teilen von Dateien und zur Datensparsamkeit legen fest, was wohin darf.
Nicht mehr benötigte Daten sollten gelöscht werden.

Benutzerschulung

Mitarbeitende sollten wissen, wie sie Dateien sicher teilen und welche Daten besonders schützenswert sind.
Fehler sollten ohne Angst gemeldet werden können.

Fazit

Datenlecks entstehen meist durch vermeidbare Fehler.
Sichere Voreinstellungen, klare Regeln und regelmäßige Kontrollen halten Daten dort, wo sie hingehören.